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Kurzporträt
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Die Firmenanfänge reichen zurück bis in das Jahr 1868 als der Kaufmann Ferdinand Schultz in Rostock seine Drahtwarenfabrik eröffnete. Sicher hat er damals in seinen kühnsten Träumen nicht daran gedacht, dass dieses Unternehmen den Jahrtausendwechsel überdauern würde und einmal zu den ältesten Firmen in Rostock gehören wird.
1902 übernahmen Paul Erdmann und dessen Schwager Paul Dahll den Geschäftsbetrieb und leiten das Familienunternehmen bis 1941. Danach wird der Betrieb Rolf Erdmann und Wilhelm Voigt anvertraut. Beide bauten das Unternehmen am heutigen Standort im Osthafen neu auf, nachdem die alten Gebäude in der Breiten Straße 1942 Bombenangriffen zum Opfer fielen. |
![]() Foto: Archiv unserer Unternehmensgruppe |
Die Breite Straße 1940, Drahtwarenfabrik Ferdinand Schultz Nachfolger® |
| Mit der Enteignung 1953 und der Verstaatlichung 1972 wurde der Betrieb dem Familienbesitz entzogen. Dennoch gelang es Rolf Erdmann, das Unternehmen bis 1978 als Betriebsdirektor weiter zu führen. Unter seiner Leitung hatte sich der Betrieb mit der Produktion von Schäkeln zu einem wichtigen Zulieferbetrieb des DDR Schiffbaus entwickelt. Rolf Erdmann war es auch, der 1956 mit der Inbetriebnahme einer Reparaturwerkstatt für sowjetische PKW Wolga und Moskwitsch einen Anstoß für die spätere Entwicklung des Unternehmens gab, obwohl das zum damaligen Zeitpunkt niemand ahnen konnte. | ![]() Foto: Archiv unserer Unternehmensgruppe |
Die Werkstatt für Wolga und Moskwitsch im Jahre 1970 |
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